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Viele Ottonen wurden zur Front berufen. (Ende 1914 bereits 185) und die zuhausegebliebenen leisteten mit vollem Einsatz Unterstützung, sogut sie konnten. Es wurden unter Anderem Geld und Waren gesammelt, in Pakete verpackt und an die Front geschickt. Besonders die jungen Aktiven zeigten sich besonders spendabel und hilfsbereit. So kümmerten sich die Füchse um den gesammten Briefverkehr zur Front. Viel Unterstützung kam den Ottonen auf dem Feld somit schriftlich zu Gute. Wie die meisten Studentenverbindungen war auch auch die Ottonia seit Kriegsbeginn am 2. August 1914 suspendiert, konnte sich jedoch bereits in der ersten Novemberwoche wieder konstituieren und seine Aktivitas relativ erfolgreich wieder aufbauen. An Weihnachten 1917 schrieb Dr. Martin Luible aus dem Feld einen Brief an die Vorstandschaft, ausdem der Wunsch nach einer eigenen Unterkunft für die Ottonia laut wurde. Seit ihrem Auszug aus dem kleinen Saal im „Union“, hatte sie sich nun im Café Gisela getroffen. Doch das Ansehen des Café Giselas litt in Kriegszeiten derart, daß sich dort keiner mehr treffen wollte. Dr. Pfeiffer weist weiter darauf hin, daß das Eigentum des Vereins an allen möglichen und unmöglichen Orten untergebracht sei. Daraufhin wurde eine Kommission damit beauftragt die Frage zu Prüfen, welche am 9.02.1917 das erste mal tagte. Schon bald konnte die Kommission ein geeignetes Objekt in der Gabelsbergerstr. 24 ausmachen und einen guten Finanzierungsplan vorlegen. Nach einstimmigen Beschluß am 22. März 1918 wurde die Gabelsbergerstr. 24 zum neuen Ottonenhaus und der Betrieb wurde sofort aufgenommen. Die Eröffnung konnte bereits am 2. Mai 1918 stattfinden.
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