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| Der Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg |
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Auf ein Gesuch der AH Staatssekretär Dr. Anton Pfeiffer und Reg. Direktor Dr. Kraus, genehmigte die Militärregierungsbehörde der Stadt München eine Weihnachtsfeier mit den Alten Mitgliedern der Katholischen Studentenverbindung Ottonia. So fand am 23. Dezember 1945 die 1. Weihnachtsfeier und somit das Erste Treffen des MKV statt. Am 21. August 1947 erhielt die Aktivitas als erste KV-Verbindung von der Militärregierung die Lizenz, die Ottonia weiterzuführen. Baldmöglichst wurde eine neue Verfassung erstellt und die, nach der offiziellen Auflösung der Verbindung (1936) rezipierten, sogenannten „Illegalen“ als vollwertige Bundesbrüder aufgenommen. Die folgenden Semester waren mal wieder von Geldnot gezeichnet, beonders fehlte durch das im Krieg zerstörte Ottonenhaus die Basis. Der Philisterkonvent vom 5. Oktober 1948 befaßte sich eingehend mit der Rückübertragung des Hauses, welche per Urkunde vom 10. November 1948 mit Wirkung zum 1. April 1948 vollzogen wurde. Ebenfalls gründete der Verein den Hausbauverein e. V.. Daraufhin traf man sich oft im Chinesischem Turm. 1957 erschien das Programm erstmals wieder in Druckform. Der Hausbauverein bemühte sich reglich um die Finanierung eines Wiederaufbaus des Ottonenheims und konnte am 28. Dezember 1959 auf dem ersten Pfälzer Ottonentreffen verkündet werden, dass durch Übernahme je eines Stockwerks durch die Albertia und Saxonia, der Bau eines 6-geschossigen Baues gesichert sei. 1960 schloß sich noch die Erwinia mit der Übernahme eines Stockwerks an. So konnte am 9. Januar 1961 der Rohbau fertiggestellt werden. Besonderer Dank gilt auch dem Architekten den Hauses Konphilister Rainer Franz und Bauunternehmer AH Fritz Dietzel, die so zügig gearbeitet haben, daß das Haus bereits nach einem Jahr bezogen werden konnte. Die Einweihung fand im Rahmen des 96. Stiftungsfestes am 15. Juli 1962 statt. So schließen die ersten 100 Jahre Ottonias mit dem 100. Stiftungsfest am Freitag den 15. Juli 1966, im großen Saal des Schloss Neuschwanstein, mit einem ... „... gesellschaftlichen Höhepunkt, wie ihn Ottonia vorher nicht erlebt hat und wie leider zu befürchten ist, so bald auch nicht erleben wird.“ und „... wie ihn das katholische München nur selten erlebt.“ (Heinrich Gratzl „Unsere Ottonia“) |